Elfi Scho-Antwerpes: Kölner Künstler brauchen Künstlersozialkasse
Pressemeldung vom 13. September 2008
Erleichtert äußert sich Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes als Vorsitzende des Kulturforums Köln darüber, dass die Attacke aus dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg auf die Sozialversicherung der Künstler abgewehrt werden konnte. Auf dem Umweg über den Bundesrat und unter dem Tarnmantel des Bürokratieabbaus sollte die Künstlersozialkasse abgeschafft werden. Der Alarmruf des Deutschen Kulturrates und die Wachsamkeit des Bundesarbeitsministers Olaf Scholz und von Kultur-politikern wie Klaus Staeck und NRW Staatssekretär Große-Brockhoff habe dies bewirkt. Aber es gelte, weiter wachsam zu bleiben.
Elfi Scho-Antwerpes: “In Köln konzentriert sich die nordrhein-westfälische Kunstszene. Kölner Künstler brauchen die Künstlersozialkasse. Die lebendige Kultur- und Medienszene wird in starkem Maße von freiberuflich arbeitenden Künstlern getragen. In Köln wären, legt man die Zahlen des Kulturwirtschaftsberichtes zugrunde, mehrere tausend Personen betroffen. Sie sind auf ihre Sozialversicherung angewiesen.” Das Kulturforum Köln wird sich dieses Themas weiter annehmen und offensiv dafür kämpfen, dass die Künstlersozialkasse sicher bleibt.
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Wie geht es weiter mit der ART COLOGNE, der Mutter aller Kunstmessen? Das ist Thema des nächsten “Kulturmontages” des Kulturforums Köln am 8. September. Gast ist Daniel Hug, neuer Direktor der ART COLOGNE.